BGK Winterthurerstrasse, Uster

Ausgangslage / Auftrag

Als flankierende Massnahmen zum Angebotsausbau auf der Schiene soll unter anderem die heute ebenerdige Bahnquerung Winterthurerstrasse zu einer Unterführung umgebaut werden. Diese Anpassungen am Verkehrsnetz werden zu einer Veränderung der Verkehrsflüsse in Uster führen, worauf die Stadt Uster sowie der Kanton Zürich mit verschiedenen Optimierungen am umliegenden Strassennetz reagieren möchten, nicht zuletzt im Projektperimeter des vorliegenden Betriebs- und Gestaltungskonzepts mit folgender Zielstellung

  • Sicherstellung eines qualitativ hochstehenden und lückenlosen Velo- und Fussverkehrsnetz im Bearbeitungsperimeter
  • Verbesserung der Verkehrssicherheit im Projektperimeter
  • BehiG-konforme und attraktive Ausgestaltung aller Bushaltestellen, ÖV-Priorisierung wo nötig
  • Ermöglichung der Verkehrssteuerung und Dosierung auf der Achse Winterthurerstrasse.
  • Erhöhung der Aufenthaltsqualität und Verminderung der Lärm- und Hitzeproblematik entlang der Winterthurerstrasse.

Vorgehen

Der Projektperimeter wurde in die Abschnitte «1 Siedlungsrand – Knoten Gschwaderstrasse» und «2 Knoten Gschwaderstrasse – Bahnquerung unterteilt. Für die verschiedenen Ab-schnitte und Knoten wurden im Rahmen von Variantenstudien die jeweiligen Bestvarianten ermittelt.

Bestvariante

In Abschnitt 1, in welchem auch zukünftig Tempo 50 gelten soll, wurden vor allem betreffend Veloführung unterschiedliche Varianten untersucht (kombinierter Rad-/ Gehweg, abgesetzter Radweg, Velostreifen etc.). Als Bestvariante resultierte die Variante mit beidseitigen Velostreifen. Alle Bushaltestellen werden neu als BehiG-konforme Fahrbahnhaltestellen ausgestaltet.

In Abschnitt 2, in welchem zukünftig Tempo 30 gelten soll, soll ein Veloangebot geschaffen werden. Es wurden Kernfahrbahn- und Normalfahrbahnvarianten untersucht, wobei die «Schmale Normalfahrbahn mit Velostreifen» als Bestvariante bestimmt wurde. Dieser Querschnitt wird auch im BGK Uster Zentrum, auf der anderen Seite der Bahnunterführung, vorgesehen. Im Bereich zwischen dem Knoten Gschwader- und Oberlandstrasse wird neu ein Mehrzweckstreifen angeboten.

Für den zentralen Knoten Gschwaderstrasse wurden LSA- und Kreisellösungen untersucht, als Bestvariante resultierte aber die Beibehaltung des Vortrittsregimes, wobei durch die Optimierung der Lage der Fussgängerstreifen und Velofurten die Veloführung auf der Querbeziehung Gschwaderstrasse verbessert werden kann.

Auftraggeber

Kanton Zürich
Baudirektion Tiefbauamt (TBA)

Partnerbüro

SKW

Bearbeitungszeitraum

2023 – 2024

Beteiligte Abteilungen

  • Verkehrsplanung
  • Projektentwicklung